Neustart

 
Im RESET Projekt geht es um psychische Stabilisierung Gewaltbetroffener mit dem Ziel einerseits individuelles Leiden zu reduzieren, vor allem aber auch den Gewaltkreislauf zu unterbrechen, d.h. die Weitergabe von Gewalt physischer und psychischer Art zu unterbinden.
·         Eine besondere Form der Gewalt ist Extremismus
·         Extremismusforschung: Jede Form des Extremismus wurzelt in Erfahrungen von Zurücksetzung, Ohnmacht und vielfach auch Gewalt. Wer sich als Opfer fühlt, läuft Gefahr, mit geeigneter ideologischer Unterfütterung zum Täter oder zur Täterin zu werden. 

RESET - Psychotherapie für Flüchtlinge

"RESET ist eine ganz wichtige Bereicherung!"

Michael Schreckeis, Hiketides Salzburg, über die Bedutung von RESET im Rahmen der therapeutischen Arbeit.

#Reset wirkt

Trainer:innen Khattab und Ahmadi von AFYA über ihr effizientes Programm für Jugendlichhe "Stark ohne Gewalt".

"Therapie in die Dörfer bringen"

Claudia Baldeo von ANKYRA, Zentrum für Interkulturelle Psychotherapie Tirol, zieht (positive) RESET-Bilanz im Podcast der asylkooordination österrereich. 


RESET wirkt

SINTEM / Interkulturelle Therapie
 An dem Ziel von RESET, gewaltbetroffene Menschen psychisch zu stabilisieren, um individuelles Leiden zu reduzieren und den Gewaltkreislauf zu durchbrechen, wird hauptsächlich in Form von Psychotherapie und psychologischer Beratung gearbeitet.
Ergänzend kann aber auch die Soziale Arbeit einen Beitrag zur psychischen Stabilisierung leisten, indem sie Klient:innen bei sozialarbeiterischen Fragen unterstützt. Denn diese Themen
sind oft eng mit der psychischen Gesundheit verbunden und das Arbeiten daran wirkt oft per se entlastend und ermöglicht gleichzeitig, dass Klient:innen sich besser auf die Therapie
einlassen und dort die therapeutischen Themen bearbeiten können.


RESET wirkt

Im Rahmen von RESET bilden wir muttersprachlichen Trainer:innen  für das Schulungsprogramm „STARK - ohne Gewalt“ aus. Die sprachliche und kulturelle Kompetenz erleichtert es mit gewaltbetroffenen Jugendlichen in Beziehung zu kommen und diese im Schulungsprogramm anzuleiten. Wir muttersprachlichen Trainer:innen übernehmen eine entscheidende Vorbildfunktion.  In der Workshop-Reihe "STARK - ohne Gewalt" erlernen die Teilnehmer:innen ihre eigenen Gefühle zu erkennen und zu steuern. Sie erwerben sozial-emotionale Fertigkeiten, auf die sie auch in Stresssituationen zugreifen können. Ihr persönliches „emotionales Warnsystem“ erleichtert es, Eskalationen vorzubeugen. Gemeinsam üben die Teilnehmer:innen Entlastungstechniken und lernen so auch in schwierigen Situationen ihre Handlungsoptionen abzuwägen. 

Oula Khattab, AFYA-Gesundheitstrainerin  



RESET - Psychotherapie für Flüchtlinge

Reset heißt Neustart

 RESET setzt gezielt auf die individuelle emotionale Stärkung Gewaltbetroffener. Ziel ist es, mehr als 700 Teilnehmer:innen mit 6.540 Stunden in Einzel- und Gruppensettings neue Handlungsmöglichkeiten zu erschließen. Im Rahmen des Programms werden in allen Bundesländern durch die Projektgemeinschaft NIPE plus neue psychotherapeutisch und psychologisch angeleitete Angebote für Geflüchtete und andere Zuwander:innen geschaffen. Im Zentrum stehen dabei Stressmanagement und Emotionsregulation als essenzielle Barrieren gegen eine Weitergabe selbst erlittener Gewalt. 

RESET wirkt

„Die frühzeitige psychotherapeutische Behandlung ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen von Integration. Mit unserem Angebot unterstützen wir Geflüchtete und Migrant:innen dabei, ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen. Psychotherapie kann erlittenes Leid und erlebte Gewalt nicht ungeschehen machen, aber wir können mit der sensiblen Begleitung von Heilungsprozessen das Leben mit dem Vergangenen und mit der Ungewissheit der Gegenwart, unterstützen. “ 

Claudia Baldeo, Einrichtungsleitung Ankyra 




RESET - Das Projekt

 Gewalt und Extremismus wurzeln wesentlich in Gewalt- und Marginalisierungserfahrungen. Als Folge ist die Fähigkeit zur Regulation aggressiver Impulse herabgesetzt. Kommen Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung hinzu, ist damit oft der Nährboden für extremistische Verführungen bereitet. Dem sollen die neuen Projekte im Rahmen von RESET konkret mit niederschwelligen Angeboten entgegenwirken

Das gute Dutzend - Die Projektpartner:innen

 Wir sind ein Netzwerk von Organisationen, die auf die Arbeit mit extremtraumatisierten Menschen verschiedener Herkunftsländer spezialisiert sind. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen Menschen, die Gewalt, Krieg, Folter, Vertreibung überlebt und schwere Verluste erlitten haben. der fängt mal klein an - so wie wir. 

Unser Ziel

 Wir können nicht wegzaubern, was Menschen erlebt haben. Aber wir können helfen, den inneren Werkzeugkasten so zu erweitern, sodass Emotionen nicht schicksalshaft das Denken und Handeln bestimmen. Die Angebote von RESET helfen, Gefühle wahrzunehmen, auszuhalten und wieder das Steuer über Denken und Handeln zu übernehmen. Wer das kann, entscheidet sich in der Regel dafür, sein Leben zu gestalten, nicht die Vernichtung anderer zu planen.

RESET wirkt

"Das Ziel von Aspis RESET ist es, dass durch Psychotherapie Reifungs- und Entwicklungsprozesse enstehen, die sich prophylaktisch gegen Gewalt auswirken und zugleich eine gelungene Integration in der Aufnahmegesellschaft fördern. Das erste RESET-Jahr hat gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind!"
Ibrahim Bashiman, Koordinator ASPIS RESET


RESET-Kalender mit Info in Wort und Bild zur Arbeit  in allen Bundesländern ist da!


Das Projekt RESET – Psychotherapeutische Interventionen zur Prävention von Gewalt und Extremismus – zieht positives Resümee nach dem ersten Jahr und zeigt dies auch mit einer besonderen Publikation: einem RESET-Kalender, in welchem sich alle 12 Projektpartner:innen in Wort und Bild präsentieren. „Wir freuen uns, dass das Gesundheitsministerium das wichtige Projekt um ein Jahr verlängert hat. Wir sind gut aufgestellt und bereit für die großen, therapeutischen Herausforderungen im Jahr 2023“, betonen die Projektverantwortlichen

Psychotherapie für Flüchtlinge

 

 
 „Was Menschen auf der Flucht durchmachen, ist traumatisch. Mit RESET erhalten Zuwander:innen und geflüchtete Menschen psychotherapeutische und psychologische Versorgung. Mein herzlicher Dank an RESET  für den wertvollen Beitrag zur Förderung der psychosozialen Gesundheit und der gesundheitlichen Chancengerechtigkeit von zugewanderten und geflüchteten Menschen in Österreich!“
Bundesminister Johannes Rauch 
 
 
 


RESET setzt gezielt auf die individuelle emotionale Stärkung Gewaltbetroffener. Ziel ist es, mehr als 700 Teilnehmer:innen mit 6.540 Stunden in Einzel- und Gruppensettings neue Handlungsmöglichkeiten zu erschließen. Im Rahmen des Programms werden in allen Bundesländern durch die Projektgemeinschaft NIPE plus neue psychotherapeutisch und psychologisch angeleitete Angebote für Geflüchtete und andere Zuwander:innen geschaffen. Im Zentrum stehen dabei Stressmanagement und Emotionsregulation als essenzielle Barrieren gegen eine Weitergabe selbst erlittener Gewalt. 


 „Gewalt und Extremismus wurzeln wesentlich in Gewalt- und Marginalisierungserfahrungen. Als Folge ist die Fähigkeit zur Regulation aggressiver Impulse herabgesetzt. Kommen Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung hinzu, ist damit oft der Nährboden für extremistische Verführungen bereitet. Dem sollen die neuen Projekte im Rahmen von RESET konkret mit niederschwelligen Angeboten entgegenwirken."
Bundesminister  a.D.  Wolfgang Mückstein